Exklusive Anleitung: Start Up Branding aufbauen + 7 Schritte Marken erfolgreich zu gestalten!

Du kennst euren CLV auf die achte Nachkommastelle, aber eure Marke sieht noch aus wie selbstgemacht? Lese, wie ihr eure Brand zum wichtigsten Asset eures Start-Ups macht.

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Viele Startups scheitern, weil sie ihre Brand und eine langfristige Kundenbeziehung vernachlässigen. Eine Brand zu besitzen, bedeutet nämlich nicht ein cooles Logo zu nutzen oder ein hippes Image-Video zu erstellen. Richtig gemacht, wird die Marke zum wertvollsten Asset des Unternehmens, steigert die Kundenzufriedenheit und macht jeden Marketing-Euro rentabler.

Was ist Brand Marketing überhaupt?

Brand Marketing ist die strategische Planung und Umsetzung von Maßnahmen, um eine Marke zu etablieren, zu stärken und zu verbreiten. Dabei geht es darum, einen Wiedererkennungswert zu schaffen und positive Assoziationen mit der Marke zu wecken. Brand Marketing ist also ein wichtiger Bestandteil des Marketings, das darauf abzielt, den Umsatz und die Bekanntheit eines Unternehmens zu steigern. Allerdings ist Brand Marketing nicht gleich Marketing. Während Marketing allgemein die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Umsatzes eines Unternehmens beinhaltet, ist Brand Marketing speziell auf die Schaffung und Pflege einer Marke ausgerichtet.

Diese Ziele verfolgen Start-Ups mit ihrer Marke und Branding Strategie

  • die Schaffung einer einzigartigen Positionierung am Markt und einhergehender Wettbewerbsvorteile
  • die Unabhängigkeit von teuren Performance-Marketing-Aktivitäten
  • die Erhöhung der Bekanntheit der Marke
  • die Steigerung des Werts der Marke
  • die Schaffung von positiven Assoziationen mit der Marke
  • die Bindung von Kunden an die Marke
  • die vereinfachte Mitarbeitergewinnung durch Employer Branding (mehr dazu in unserem Ratgeber zum Employer Branding von Start-ups)

Warum Start-Ups von Anfang an in ihre Marke investieren sollten.

Start-ups müssen sich von Anfang an um ihre Marke kümmern. Denn eine starke Marke ist das A und O für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Sie ist die Visitenkarte, die potenziellen Kunden und Partnern sagt, was das Unternehmen ausmacht und was es besser macht als die Konkurrenz. Eine starke Marke kann Start-ups helfen, sich in einem schnelllebigen Markt zu behaupten und sich von der Konkurrenz abzuheben. Sie gibt den Teams Orientierung und hilft ihnen, die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Investitionen in die Marke zahlen sich also auf lange Sicht aus.

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Doch wie kommt man als Start-up an eine starke Marke? Unsere 3 Tipps für Euch!

1. Identifiziert Eure Zielgruppe

Eine fundierte, datengetriebene Zielgruppenanalyse ist nicht nur die Basis für Eure Produktentwicklung, sondern ist auch unabdingbar für den Aufbau Eurer Marke. Macht Euch intensiv Gedanken darüber, welche Menschen Ihr ansprechen wollt, welche Probleme diese haben und wie Euere Produkte diese lösen. Auch wenn Personas kommunikationswissenschaftlich nicht mehr State of the Art sind, kann es für den Beginn hilfreich sein, sich vier oder fünf idealtypische Kunden aus der Zielgruppe auszudenken, um anhand Ihrer Eigenschaften die verschiedenen Segmente der Zielgruppe zu beleuchten.

2. Verfasst Eure Value Proposition

Bringt auf ein, zwei Sätze runtergebrochen den Kern Eueres Produktes oder der Dienstleistung auf den Punkt. Diese Formulierung muss in der Tonalität der Zielgruppe angepasst sein – deswegen steht die Zielgruppenanalyse auch vor diesem Punkt. Wenn Ihr diesen Satz habt, könnt Ihr ihn als Leitsatz nehmen und alle eure kommunikativen Touchpoints daran anlehnen. Sprich, Eure Email-Ansprache anpassen, euren Blog abändern und alle anderen Bereiche aktualisieren. Große Unternehmen basieren auf der Value Proposition sogar auf, wie die Customer Service Warteschleife am Telefon klingt oder wie das Büro designt ist.

Das komplette Unternehmen auf einen Satz runterzubrechen ist enorm schwer. Versucht trotzdem, so gut es geht den Kern eurer Arbeit herauszuarbeiten und nutzt ihn, um eure Kommunikation insgesamt zielgruppengerecht auf eine Linie zu bringen.

3. Euer visueller Auftritt

Zum Schluss folgt das, was viele Start-Ups als erstes und einziges machen, wenn es um ihre Marke geht: Das Design. Überlegt, mit welcher Designsprache ihr eure Botschaften ideal in der Zielgruppe platzieren könnt. Wenn ihr in eurer Marketingstrategie zum Beispiel oft Printanzeigen verwendet, sollte eure Typographie entsprechend ausgestaltet sein. Sprecht ihr eine junge Zielgruppe an, sollte das Design vielleicht eher bunter und auffälliger sein, damit Ihr auf TikTok und zwischen vielen anderen Online-Anzeigen Aufmerksamkeit erhaltet. Denkt dran, dass das Logo nur ein Teil eines ausgereiften Corporate Designs ist und entsprechend auch andere Teile Eure Aufmerksamkeit verdienen.

Warum Brand Marketing schwieriger, aber gewinnbringender als Performance Marketing ist

Wenn man sich die Marketingabteilung eines durchschnittlichen Unternehmens ansieht, fällt auf, dass die Mehrheit der Budgets in Performance Marketing fließt.

Seit als Unternehmer mutig und investiert mit einem entsprechenden Budget auch von Beginn an in Euer Brandmarketing. Eine funktionierende Marke beeinflusst alle anderen Bereiche Eures jungen Unternehmens positiv.

Dies liegt daran, dass es immer einfacher ist, kurzfristige Ergebnisse mit Anzeigen oder gut platzierten Google Ads zu erzielen. Die Herausforderung bei Startups ist jedoch, dass diese Kanäle oft sehr teuer und nicht unbegrenzt skalierbar sind. Darüber hinaus müsst Ihr ständig neue Ideen entwickeln und umsetzen, um nicht in der Masse unterzugehen. Brand Marketing hingegen ist schwieriger zu messen und erfordert viel Geduld. Allerdings bietet es langfristig die Möglichkeit, eine engere Beziehung zu Kunden aufzubauen und dadurch mehr Umsatz zu generieren.

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Tim Teschner

Tim Teschner hat an der Universität der Künste Berlin Kommunikationswissenschaften studiert und war in großen Unternehmen wie MTV oder der Otto Group im Marketing tätig, bevor er Komsulting gegründet hat. Er ist neben seiner Berater-Tätigkeit auch Dozent für strategisches Marketing und unterstützt vor allem Selbstständige, KMUs und Kanzleien in Berlin in ihrer Kommunikation.

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